Breakdance

Formen des Breakdance:
  • Breaking/B-Boying (Ursprung in der South Bronx, NYC): Breaking ist ein artistischer Tanz, der zahlreiche akrobatische Elemente enthält. Beim Breaking wird eine möglichst glatte, saubere Oberfläche bevorzugt, um mehr Körperkontrolle zu erhalten. Oft wird auch Silikonspray verwendet, das den Boden extrem rutschig und widerstandslos macht.
  • Popping, Electric Boogie oder Robot Dance (Ursprung in Fresno, Kalifornien) stellt eine Form dar, „mechanische“ Bewegungen (ähnlich einem Roboter) auszuführen.
  • Locking (Ursprung in L.A., Kalifornien) zeichnet sich durch wildes Gestikulieren aus, das dem Imitieren der Bewegungen von Marionetten- oder Comicfiguren nahe kommt.

Breakdance
von 7 bis 17 Jahren

Für Anfänger und  Fortgeschrittene.
TagBeginnUhrzeitDauer 
FreitagUnterricht16.45 Uhr1 Stunde» anmelden
Preise:
- 1 Monat: 30,00 EUR

Elemente des Breakdance

Das Breaking/B-Boying selbst umfasst mehrere Elemente:
  • UpRocking/Brooklyn-Rocking/Battle-Rocking (Ursprung in Brooklyn, NY): Bei diesem Element des Breakings „bekämpft“ man den Kontrahenten mit (oft provozierender) Gestik.
  • Toprocking beschreibt das Tanzen im Stand.
  • Floorrocking oder Footwork sind die Tanzschritte (Moves) am Boden.
  • Powermoves sind die akrobatischen Elemente, die Drehungen um jede beliebige Achse einschließen. Die wichtigsten sind:
    • Windmill - der Kopf liegt am Boden, die Beine sind weit gestreckt, man dreht sich um die Körperachse und rollt über die Schulter auf den Kopf wieder auf die andere Schulter im Kreis. Der Kopf ist in der Mitte.
    • Head Spin - das Rotieren auf dem Kopf.
    • Tracks - wie Head Spin, nur dass man nicht 90 Grad zwischen Körperachse und Boden einschließt, sondern lediglich ca. 45 und sich mit den Händen immer erneut vom Boden abdrücken muss.
    • Swipes - man steht auf Händen und Beinen am Boden mit dem Rücken nach unten und springt um seine Körperachse, wobei das Bein, das Schwung holt, den Boden nie berührt.
    • Flare - ist die gleiche Bewegung wie Flanken beim Turnen. Man steht auf den Armen und die Beine fliegen weit gegrätscht außen um den Körper.
    • Airtwist oder Airflare - ist eine volle Umdrehung um die eigene Körperachse. Dabei steht man im Handstand und springt eine Umdrehung in der Luft, um wieder auf den Händen zu landen.
    • Ninety - ist, wenn man im Handstand auf einer Hand steht und sich auf dieser Hand um die eigene Achse dreht.
    • Two Thousander - wie Ninety, nur, dass man auf beiden Händen genau unter dem Kopf dreht.
    • Legrider - Drehung um die eigene Achse auf einem Bein.
  • Freezes sind Posen, die der Tänzer einnimmt (kurz in der Bewegung verharrt und dabei eine möglichst eindrucksvoll aussehende Figur macht), um seine Abfolge von Tanzschritten (Set) abzuschließen oder um bestimmte Abschnitte in der Musik zu betonen. Es gibt normale Freezes wie den Crazy Legs/Chair Freeze oder den Baby Freeze bei denen man auf beiden Händen steht und das Gewicht des Körpers auf die Ellenbogen stützt. Außerdem gibt es Airfreezes, bei denen der Tänzer z.B. auf einer Hand steht und dabei Posen mit den Füßen macht.
Natürlich mag die Jugend die akrobatischen Bewegungen mehr, doch das Wichtigste ist zu tanzen, nicht zu turnen...
In allen Tänzen sollte man sich irgendwann selbst verwirklichen, einen eigenen Style entwickeln und eigene Schritte und Bewegungen
.